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STATEMENTS



Dr. Barbara Hendricks

Dr. Barbara Hendricks

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

GREEN BRANDS zeichnet Unternehmen und Produkte aus, die nachhaltiger sind als andere. Es sind Leuchttürme, die in die Richtung weisen, in die wir alle uns bewegen müssen: Gesellschaft, Wirtschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher. Und zwar weltweit.

Unser Verbrauch an Energie, Metallen, Rochstoffen und die Erzeugung von Treibhausgasen sprengen die planetaren Grenzen. Ein „weiter so“ kann es nicht geben. Wohlstand und ein gutes Leben für

alle Menschen ist nur möglich, wenn wir die Ressourcen der Erde nicht zerstören.

Oft zahlen die Beschäftigen in anderen Teilen der Welt mit schlechten Arbeitsbedingungen und mit ihrer Gesundheit den Preis für die Sonderangebote in unseren Läden. Die erschütternden Bilder eingestürzter maroder Fabrikhallen, in denen Kinder Bekleidung für unseren Markt zusammengenäht hatten, zwingen uns alle zum Nachdenken.

Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit war schon vor 300 Jahren, als der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz den Begriff als Erster prägte, sichtbar: Durch den Raubbau an den Wäldern des Erzgebirges stand der Bergbau der Region vor einer Energiekrise. Das Holz wurde zur Befeuerung der Erzgruben und Schmelzhütten gebraucht und sie waren deshalb von der Schließung bedroht. Carlowitz schlug vor, nur so viel Holz zu schlagen, wie wieder nachwächst. Ein damals revolutionärer Vorschlag – und zugleich sehr modern.

Auch wir müssen umsteuern. Und wir wollen das auch endlich, sogar weltweit. Die Weltgemeinschaft hat am 25. September 2015 beim UN-Nachhaltigkeitsgipfel Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beschlossen. Diese „Agenda 2030“ ist ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren und umweltverträglicheren globalen Entwicklung. Sie ist ein Fahrplan für den Umbau unserer Wirtschafts- und Lebensweise. Aus meiner Sicht hat dieser Beschluss historische Bedeutung. Die Agenda 2030 liefert erstmals einen weltweit gültigen Aktionsplan mit konkreten Zielen für nachhaltige Entwicklung. Der Plan gilt ab 2016 für alle Länder –das heißt auch für uns in Deutschland und Europa.

Die gute Nachricht ist: Wir fangen keinesfalls bei null an!

Dies macht auch die GREEN BRANDS-Initiative deutlich, in dem sie Unternehmen und ihre Marken auszeichnet, die für einen neuen Weg stehen. Dass die Initiative dabei ein besonderes Augenmerk darauf legt, kleinere und mittlere Unternehmen zu fördern, das begrüße ich besonders. GREEN BRANDS steht in einer Reihe mit vielen anderen Projekten und Instrumenten, die einem gemeinsamen Ziel dienen.

Aber brauchen wir so viele Umweltzeichen für Produkte und Dienstleistungen? Zugegeben, es wird vielleicht etwas unübersichtlicher. Aber die Umweltzeichen sind wichtig. Denn nur wenn Verbraucherinnen und Verbraucher am Verkaufsort die Möglichkeit haben, sich für eine umweltfreundliche Alternative zu entscheiden, können sie nachhaltige Entscheidungen treffen. Für Anbieter grüner und fairer Produkte ist es eine zunehmende Herausforderung, die Vorteile der eigenen Produkte über ein Zeichen- und Zertifizierungssystem seriös und vertrauenswürdig zu bewerben. Die Bundesregierung unterstützt sie dabei und hat das Projekt „Siegelklarheit.de“ gestartet. Ziel der Plattform – sie ist derzeit noch im Aufbau – ist es, glaubwürdige Umwelt- und Sozialzeichen für Verbraucher und die öffentliche Beschaffung sichtbarer machen. GREEN BRANDS macht mit seinem Gütesiegel Engagement dort sichtbar, wo unternehmerisches Handeln in vorbildlicher Weise gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Nachhaltigkeit braucht Vorbilder. Auch deshalb sind Initiativen wie GREEN BRANDS wichtig: Sie machen Vorbilder sichtbar.

Sandra Majewski

Sandra Majewski

Geschäftsführerin ROIDINGER MAJEWSKI GmbH

Tue Gutes und rede darüber!

Wir alle kennen diese PR-Weisheit und sie stimmt im nachhaltigen Kontext wohl ganz besonders. Allerdings empfiehlt es sich in diesem Zusammenhang dringlich, nur Geschichten zu erzählen, die der Wahrheit entsprechen und darüber hinaus auch leicht überprüfbar sind. Seit Konsumenten als mündige Kraft im Nachhaltigkeits-Diskurs auftreten und auch als mächtige Entscheider wahrgenommen werden, sind transparente und starke Prüfverfahren wichtiger denn je. Verantwortungsvoller Konsum ist nur möglich, wenn tatsächlich umwelt- und sozial verträgliche Angebote vorhanden sind. Dieser Überprüfbarkeit stellen sich Unternehmen der green economy und eben dieses Engagement schätzen kritische Konsumenten. So schließt sich im optimalen Fall der Kreis zukunftsfähigen Handelns.
Eine schöne, runde nachhaltige Geschichte? Leider nicht ganz. Ein weiter Weg liegt noch vor uns, wenn wir diese Welt verantwortungsvoll an die nachfolgenden Generationen übergeben wollen. Die GREEN BRANDS 2014 leisten dazu einen wertvollen Beitrag. Gut so!
Susanne Hasenhüttl

Mag. Susanne Hasenhüttl

wissenschaftliche Projektmangerin in der ÖGUT,
Expertin für nachhaltiges Investment

Die Worte „grün“ oder „nachhaltig“ sind mit den Jahren leider zu Schlagwörtern verkommen. Diese Entwicklung macht es für verantwortungsbewusste Konsumenten und Konsumentinnen immer schwerer, echte ökologische Produkte zu erkennen. Hochwertige Labels und Gütezeichen sollten Abhilfe schaffen, nur gibt es mittlerweile bereits eine ganze Flut davon. Viele Labels sind leider auch nicht viel mehr als „grüne Mäntelchen“. Daher ist eine Marke wie „GREEN BRANDS“, die nach transparenten Kriterien von Unternehmen und ihren Produkten einen hohen ökologischen Standard fordert, außerordentlich wichtig, um den Konsumenten und Konsumentinnen eine echte Entscheidungshilfe zu bieten.
Stephan Blahut

Mag.(FH) Stephan Blahut

Generalsekretär Österreichischer Gewerbeverein

Nachhaltigkeit, Ressourcensicherheit, mittelfristige und langfristige Ziele sind jedem Unternehmer im Blut. Die GREEN BRANDS bieten dabei Orientierung und Unterstützung. Für die Stakeholder entscheidend: klare und messbare Kriterien sind Grundlage der Green Brands. Die bereits Ausgezeichneten sind beredte und glaubwürdige Zeugen einer ernsthaften und ehrlichen Prüfung. Diese positiv durchlaufen zu haben markiert gerade für die Green Brand Produkte und Unternehmen einen großen Meilenstein.
Thomas Weber

Thomas Weber

Herausgeber von BIORAMA. Magazin für nachhaltigen Lebensstil und Gründer von Mountain Mill. Reklame für die Guten

GREEN BRANDS hat mich – nach anfänglicher Skepsis – vor allem deswegen überzeugt, weil seine Kriterien nicht nur unverhandelbar sind, sondern vor allem, weil es Konsumenten Orientierung auch in Branchen bietet, in denen es sonst keine etablierten Gütesiegel gibt. Dass ausgezeichnete GREEN BRANDS immer wieder neu evaluiert und geprüft werden, garantiert ebenso Glaubwürdigkeit wie der Umstand, dass Unternehmen dadurch ermuntert und ermutigt werden, das eigene „Gut-Sein“ zu verbessern. Mehr geht immer. Das müssen allerdings auch die Konsumentinnen und Konsumenten honorieren. Und genau hier kommt GREEN BRANDS als Bindeglied ins Spiel.
Constantin Wollenhaupt

Constantin Wollenhaupt, M.A.

Herausgeber & Chefredakteur nachhaltigkeit extra und Marketingberater mit Fokus Nachhaltigkeit

Bevor Nachhaltigkeit wirklich überall gelebt wird, sind ja schon die ersten Tendenzen des Überdrusses zu erkennen. Viele verwenden CSR/Nachhaltigkeit so oft als Floskel, dass die Wirkung bereits vergeht – jedenfalls aus Sicht der Public Relations. Journalisten und Konsumenten fallen schon lange nicht mehr auf jede Greenwashing-Story rein. Was bleibt, sind die realen Vorteile von Nachhaltigkeit für Unternehmen: Weniger Personalfluktuation, weniger Klagen wegen Umweltverschmutzung oder Marktmanipulationen, usw. Letztlich ist CSR knallhartes betriebswirtschaftliches Risikomanagement. Wer den GREEN BRANDS Auswahlprozess übersteht zeigt, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat.
Bernhard Holzbauer

Bernhard Holzbauer, MSc

Unternehmensberater sowie im Nachhaltigkeitsteam der Klimabündnis Österreich GmbH

Wir vom Klimabündnis schätzen GREEN BRANDS als Partner für eine Nachhaltige Welt. Mit der Auszeichnung durch das GREEN BRANDS Siegel wird deutlich wer sich ebenfalls dafür einsetzt. Es zeigt auf das es möglich ist die Aspekte der Nachhaltigkeit – die Ökologie und das Soziale – in unternehmerischen Denken UND Handeln zu integrieren. Mit dem GREEN BRANDS Siegel Ausgezeichnete sind hervorragende Beispiele in unserer Gesellschaft.
Dr Siemer

Dr. STEFAN HERMANN SIEMER

Ambulanz für neue Kommunikation Marken- und Kommunikations- sowie Nachhaltigkeits-Stratege; Autor und Publizist
„Ökologisches, „grünes“ Engagement ist einer der Königswege, um die eigene Marke aufzuladen und im Markt attraktiv zu positionieren. Green Brands ist einerseits ein charmanter Nachweis der ökologischen Performance. Und andererseits ein Ansporn, noch besser zu werden. Beim Sustainability Mainstreaming unserer Wirtschaft brauchen wir diese Art von positiven freiwilligen Zeichen unbedingt – genauso wie tragfähige regulatorische Rahmen.“
Fritz Lietsch

FRITZ LIETSCH

Herausgeber von forum Nachhaltig Wirtschaften und der ECO-World
„GREEN BRANDS kann dem Verbraucher helfen, seine Einkaufsentscheidung bewusst „grün“ zu treffen. Denn: wenn sich immer mehr Verbraucher bewusst „grün“ entscheiden, wird sich auch die Wirtschaft „ganz automatisch“ in eine „Green Economy“ transformieren. Deshalb unterstütze ich die GREEN BRANDS-Initiative, da sie dazu beitragen kann, einen zukunftsgerechten Lebens- und Wirtschaftsstil zu entwickeln.“
Jury Parwan

PETER PARWAN

Gründer und Betreiber der Nachhaltigkeitsplattform LOHAS.de, Lebensstile auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit.
„Neue Werte, neues Bewusstsein – die Bedürfnisse der Menschen richten sich nach Innen, eine Umkehr der Lebensweise nach Selbstkenntnis, nach Stressfreiheit und Entschleunigung, nach Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit. Dies alles mündet in die Nachfrage von wirtschaftlich, gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen. GREEN BRANDS leistet an dieser Stelle wertvolle Hilfestellung für Transparenz und Orientierung im Markt. Dabei spielen Glaubwürdigkeit und Vertrauen neben all den Parametern des Prüfungsverfahrens eine große Rolle, um die Zukunftsfähigkeit unserer Lebensweise verbessern zu können, und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Mensch nachzukommen.
GREEN BRANDS agiert als notwendiges Bindeglied zwischen den wirtschaftlichen Erfordernissen der Unternehmen auf der einen Seite und dem Wertewandel auf der anderen Seite. Hier sind die sozialen und ökologischen Faktoren genauso ausschlaggebend wie Klimakrise oder Ressourcenprobleme.“
Menke Glückert

PETER MENKE-GLÜCKERT

Gründer und Vorsitzender Deutsches Forum Nachhaltiger Mittelstand im BVMW Bonn
„Das GREEN-BRAND-Gütezeichen ist Weckruf für Umdenken in Richtung grüner Markt- Vernunft der „smart grids“ zum Meistern der Herausforderungen des eben angebrochenen geologischen Erdzeitalters Anthropozän: von Natur-Spezies Mensch herbeigeführte Extrem- Gefährdung des Überlebens. Durch Überstrapazieren der natürlichen Ressourcen mit „ business as usual“ wurde Zeit vertan in Gipfel-Palaver politischer Eliten – statt natursensible Erdbürger-Entscheidungen vor Ort zu treffen. Mit gleichem Nachdruck wie das Deutsche Forum Nachhaltiger Mittelstand des BVMW sucht GREEN BRANDS konsequentes Nachhaltigkeits-Management als selbstverständliche Unternehmenskultur – „ECOmade“ in Germany – gerade im Mittelstand durchzusetzen“
Prof Dr Baumgarth

Prof. Dr. CARSTEN BAUMGARTH

Professor für Marketing, insbesondere Markenführung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
„Am Ende des Tages wird das Kaufverhalten der Konsumenten darüber entscheiden, ob unsere Wirtschaft und Gesellschaft tatsächlich nachhaltiger wird. Noch warten wir alle auf die Mega-Nachhaltigkeitsmarke, die ähnlich wie eine Computerfirma aus Cupertino im Bereich Design, die Präferenzstrukturen der Abnehmer verändert und damit ganze Märkte revolutioniert. Das Siegel GREEN BRANDS kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Ausgezeichnete Unternehmen begeben sich in das Rampenlicht, wodurch ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten tagtäglich von den Stakeholdern kritisch begleitet und kommentiert werden. Auch der Konsument wird durch GREEN BRANDS noch stärker für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert und hat eine zusätzliche Information zur Unterstützung seiner eigenen Kaufentscheidungen“
Prof Dr Kemfert

Prof. Dr. CLAUDIA KEMFERT

Abteilungs-Leiterin Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin
Nachhaltiges Wirtschaften ist im Zuge des Klimawandels und zunehmender Ressourcenknappheit immer bedeutsamer. Umso wichtiger ist es, sich genau anzusehen, wie nachhaltiges Wirtschaften einzelner Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann. GREEN BRANDS zeichnet sehr innovative und umweltfreundliche Unternehmen/Marken aus. Diese Information erhöht die Transparenz und kann gleichzeitig Ansporn für alle Unternehmen sein, sich in punkto Nachhaltigkeit mehr und besser zu engagieren.
Prof Dr Schaltegger

Prof. Dr. STEFAN SCHALTEGGER

Centre for Sustainability Management (CSM) Leuphana Universität Lüneburg
„In einer Zeit der Informationsüberflutung gewinnen Marken zur vereinfachten Entscheidungsfindung an Bedeutung. GREEN BRANDS kann bei der Markenbeurteilung Orientierung liefern, dass eine bestimmte Nachhaltigkeitsschwelle überschritten wurde.“
Blaschyk

Dipl.-Ing. MARKUS BLASCHYK

Geschäftsführer Institut für Wirtschaft und Umwelt IWU Magdeburg – umweltorientierte Seminare
„Sowohl der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Natur und den uns begrenzt zur Verfügung stehende Ressourcen, als auch der Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt, werden in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Der hierzu notwendige Bewusstseinswandel hat bereits eingesetzt und muss weiter thematisiert und unterstützt werden. Hierbei hilft die Auszeichnung GREEN BRANDS den Verbrauchern, sich über die Richtlinien der Produktion zu informieren und unterstützt sie umweltkonform zu konsumieren. Auf der anderen Seite hilft das GREEN BRANDS Siegel, ernst gemeinten grünen Marken das Vertrauen des Verbrauchers zu stärken und sich vor eventuellen Vorwürfen des
„Greenwashings“ zu schützen. Nachhaltigkeit ist sowohl für die Verbraucher als auch für Firmen ein gemeinsamer Erfolgsfaktor, für den es gilt weiter zu sensibilisieren und mit professioneller Unterstützung daran zu arbeiten.
Dr Lotter

Dr. Dennis Lotter

Managing Partner von BENEFITIDENTITY – Agentur für Markenintegrität
„Menschen bevorzugen heute Unternehmen und Marken, welche durch ihr ökonomisches, ökologisches und gesellschaftliches Handeln Glaubwürdigkeit ausstrahlen und Vertrauen erzeugen. GREEN BRANDS stehen für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftsethik und für ein enkeltaugliches Unternehmertum. Unser leitfragengestütztes Evaluationsverfahren bietet den Unternehmen einerseits die Chance zur Reflexion ihres Handelns und andererseits ermöglicht es uns herausragende Marken zu identifizieren, die sich für unsere GREEN BRANDS COMMUNITY durch ihre ökologische Verantwortung verdient gemacht haben.“
Dr Pufe

Dr. IRIS PUFÉ

Dr. Iris Pufé, MBA, ist Nachhaltigkeitsexpertin mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeitsmanagement, Umweltschutz und Corporate Social Responsibility; unterrichtet u.a. am Lehrstuhl Sustainability Management der Hochschule München.
„Um „vernünftig“ einkaufen zu können, sind Verbraucher auf Informationen angewiesen. Indem GREEN BRANDS Produkte und Unternehmen bewertet, versucht die Organisation, Orientierung zu stiften. Die Zahl derer, die die Katze im Sack kaufen, geht zurück. Das jedenfalls höre ich von meinen Studenten und vom Kunden-Feedback meiner Geschäftspartner – privatwirtschaftlicher Unternehmen wie gemeinnützige Organisationen.“
Tina Teucher

Tina Teucher

Sustainable Matchmaker; MBA; Moderatorin, Speakerin, Autorin und Dozentin für Nachhaltigkeit & CSR

Mit der Nachhaltigkeit ist es wie mit einem rohen Ei: Man ahnt nur was drin ist und muss sich darauf verlassen, dass Verpackung und Stempel die Wahrheit sagen. Deswegen braucht es vertrauenswürdige Instanzen, die klare Aussagen über die sinnlich nicht wahrnehmbaren Qualitäten ermöglichen: Werden die Produkte umwelt- und sozialverträglich hergestellt? Sind sie ökologisch in der Anwendung? Hat das Unternehmen dahinter den „grünen“ Gedanken in seiner Strategie verankert? Die GREEN BRANDS zeigen Kunden, welche Marken auf einem zukunftsfähigen Weg sind – und sie unterstützen Firmen dabei, immer besser zu werden und ihre Fortschritte sichtbar zu machen.
Amerstorfer

DI ALEXANDRA AMERSTORFER

Geschäftsführerin Kommunalkredit Public Consulting GmbH
„Ökologische und soziale Verantwortung wahrzunehmen, gehört ganz klar zu den Anforderungen an moderne und innovative Unternehmen. Viele österreichische Betriebe gehören dabei auch international zu den Vorreitern. Green Brands zeichnet ökologisch nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen aus. Das Green Brands Siegel wirkt dabei zweifach – es bietet einerseits Konsumenten eine wichtige Orientierungshilfe und motiviert andererseits Unternehmen, ihrer ökologischen Verantwortung aktiv nachzukommen.“
Dr Hinterberger

Dr. FRITZ HINTERBERGER

President Sustainable Europe Research Institute (SERI)
Solange sich der Staat bzw. die EU nicht dazu durchringen, wirklich umfassende, praktikable Nachhaltigkeitszertifizierungen zu „verordnen“, braucht es private Initiativen wie GREEN BRANDS, hier in die Bresche zu springen. Mit dem GREEN BRANDS Siegel werden Unternehmen und Produkte ausgezeichnet, die nicht nur einzelne Umweltprojekte durchführen, sondern insgesamt umweltgerecht ausgerichtet sind. Es ist mir ein Anliegen, Unternehmen und Produkte auszuzeichnen, die noch nicht in der noch viel zu kleinen TOP-Liga der Zotters, Guglers oder Waldviertlers spielen und somit zu helfen, das Thema „ökologische Nachhaltigkeit“ aus der Nische in die Breite zu tragen.
Dr Luks

Dr. FRED LUKS

Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit – Wirtschaftsuniversität Wien
Nachhaltigkeit wird ohne eine überzeugende Kommunikation zukunftsfähiger Alternativen nicht vorankommen. Gerade beim Konsum gilt: Umweltverträglichkeit muss sichtbar gemacht werden. Dazu ist „GREEN BRANDS“ ein Beitrag. Der Ansatz, klare Kriterien mit klarer Kommunikation zu verbinden, ist sinnvoll. Information allein reicht nicht, wenn nachhaltiger Konsum gefördert werden soll.
Reisinger

ROSWITHA REISINGER

Geschäftsführerin der LEBENSART Verlags GmbH
Ressourcenengpässe, Klima- und Wirtschaftskrise sind allgegenwärtig und zeigen auf, dass wir mit unserer Welt sorgsamer umgehen müssen. Die green economy ist eine wichtige Antwort auf diese neuen Herausforderungen. Unternehmen, die sich nachhaltig positionieren und dies als strategischen Vorteil nutzen werden ökonomisch gesehen erfolgreich sein. Durch ihr verantwortungsvolles Handeln tragen sie zu einer solidarischen Gesellschaft und einer lebenswerten Umwelt bei. Das erkennen und schätzen immer mehr Menschen.
Mesicek

DI ROMAN H. MESICEK

CSR-Experte und Studiengangsleitung Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement – FH Krems
Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement wird für Unternehmen immer wichtiger. Hierbei geht es nicht nur um das Erfassen aller relevanter Daten sondern insbesondere um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Der Fragebogen und das Kennzahlensystem von Green Brands ermöglicht Unternehmen eine unabhängige Evaluierung im Umweltbereich und so das Erkennen von Potentialen im eigenen Betrieb.
Holler Bruckner

DORIS HOLLER-BRUCKNER

Chefredakteurin der oekonews.at
GREEN BRANDS stehen nicht nur für nachhaltige Marken, sondern bedeuten gleichzeitig ökologische Verantwortung für die Umwelt, für den effizienten Einsatz von Ressourcen , für geringeren Wasserverbrauch, für entsprechende soziale Standards und mehr zu übernehmen. Durch das dreistufige Auszeichnungs- und Prüfungsverfahren – auf unterschiedlichen Ebenen – wird die Einhaltung notwendiger Kriterien entsprechend transparent überprüft.
Dr Plas

Dr. CHRISTIAN PLAS

Managing Partner der denkstatt GmbH
Konsumenten suchen Orientierung bei Kaufentscheidungen. Und in Fragen der Ökologie ist es besonders schwierig, sich ohne umfassende Recherche eine eigene Meinung zu bilden. Green Brands versucht diesem stetig wachsenden Bedürfnis nach „verantwortungsvollem Konsum“ entgegen zu kommen. Mit einem möglichst transparenten System werden jene Marken vor den Vorhang geholt, die umweltrelevante Fragestellungen umfassend in ihr Unternehmenskonzept integrieren. Das Auswahlverfahren, bestehend aus messbaren Bewertungen und Diskussion in der Jury, versucht der Komplexität der Aufgabenstellung gerecht zu werden.
Lokay

Thomas Fleckenstein

Prokurist
„Als Marketingleiter bekomme ich viele Angebote um sich durch neue „grüne“ Labels im Markt abzuheben. Da ich auch Umweltmanagementbeauftragter in unserem EMAS-zertifizierten Unternehmen bin prüfe ich diese Angebote nicht nur in der Außenwirkung, sondern vor allem auf ihre inhaltliche Konsistenz. Der GREEN BRANDS Fragebogen hat mich direkt von seiner inhaltlichen Tiefe und auch von der Bandbreite der abgefragten Themengebiete überzeugt. Hierbei handelt es sich um keines der Green-Washing-Labels, sondern um eine Zertifizierung auf wissenschaftlicher Basis. Bestätigt wurde der gute Eindruck durch die sehr gute Auswertungsdokumentation: Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens werden sehr transparent in den einzelnen Bereichen in Prozent und graphisch ausgewertet. Es ist für mich ein gutes Hilfsmittel um gezielt Schwachstellen weiter zu bearbeiten. Interessant wird es, in der nächsten GREEN BRANDS-Zertifizierung die Entwicklung der Bereiche im direkten Vergleich zu sehen. Wir werden sicher wieder teilnehmen.“
Boutiquehotel Stadthalle Vien

Michaela Reitterer

Inhaberin
„Das Re-Validierungsverfahren war für uns sehr spannend. Es schafft wieder Bewusstsein für Projekte, die wir geplant, aber nicht umgesetzt haben, man bekommt einen externen Anstoß für interne Prozesse und freut sich über die Bestätigung des Weges, den wir eingeschlagen haben. Noch dazu dann, wenn wir uns wie diesmal auch sehr verbessert haben. Es zeigt gnadenlos auf: es gibt immer was zu tun, man kann nicht stehenbleiben.“ “
Bonifatious Druckerei

Eckhard Bölker

Geschäftsführer
„„….darüber hinaus haben wir bereits viele nützliche Anregungen aus den Fragen des Validierungsbogens gezogen und beginnen, diese in unsere laufende Weiterentwicklung einzubinden. Allein deshalb schon ein Kompliment und Dankeschön.“ “